Mittwoch, 28. Mai 2014

Die Zouk-Basics: Qualität statt Quantität

Es ist super schön zu sehen, wie unsere Tanzszene weiter wächst und wir erreichen zusammen immer mehr und mehr neue Tanzfreunde. Die Qualität unseres Tanzes, im Unterricht und auf den Parties hat sich sehr verbessert und das kann man nur feiern. Der Schlüssel zum Erfolg ist unsere Mentalität: Wir möchten immer besser werden und diesen schönen Tanz weiter genießen.

Es ist genau in dieser Zeit, dass mehr Tänzer sich für die Basics von Zouk interessieren. Deswegen möchte ich heute über die Zouk-Basics sprechen. Was meinen wir, wenn wir Basics sagen? Die Basics sind die Grundlagen, worauf der ganze Tanz aufbaut. Die Grundlage zu verbessern bedeutet, das ganze Gebäude zu verbessern. Aus diesem Grund sind die Basics ein MUSS, wenn Du noch tiefer im Zouk schwimmen möchtest.

In meinem Unterricht unterscheide ich zwischen drei Sorten von Basics: für Anfänger, für Mittelstufe und für Fortgeschrittene. Ich werde hier über die Basics für die Anfänger sprechen. "Wann bin ich kein Anfänger mehr?" Wenn Du die Basics für die Anfänger beherrschst, unabhängig davon ab, wie lange Du Zouk getanzt hast. Die Zeit macht nicht den Meister, sondern die richtige Übung.

Für die Anfänger unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Basics: die Basics, die wir machen, ohne unsere Achse zu verlassen (wir bleiben gerade, unseren Kopf bleibt über unsere Mitte) und die Basics, die wir außerhalb dieser Achse machen können (der Kopf bleibt nicht mehr über unsere Mitte).

a. BASICS IN DER ACHSE


1. Grundschritt.

2. Zouk-Drehung. Hierzu gehören der Kreuzschritt, das Lateral, die Linksdrehung und die Rechtsdrehung.

3. Drehung auf der Linie. Sowohl die einfache Drehung auf der Linie (nach links und nach rechts, wie es zum Beispiel der Fall beim Ioio ist) als auch die lange Drehung auf der Linie (auch nach links und nach rechts und wir finden es beim Bumerangue oder auch Bonus).

4. Drehung auf der Stelle. Nach links und nach rechts.

b. BASICS AUßERHALB AUS DER ACHSE


1. Die Welle.

2. Elastic.

3. Cambré.


Und weil der Tanz nicht nur aus Schritten besteht, gibt es auch noch drei weitere wichtige Elemente:

1. Eine gute Haltung. Wie ist der Körper beim Zouktanzen eingestellt? Wie gehen wir die Schritte? Was macht mein Oberkörper? Was ist die Grundhaltung für die Arme?

2. Verbindung mit dem Partner oder mit der Partnerin. Was bedeutet "führen"? Was bedeutet "sich führen lassen"? Was bedeutet "in Verbindung zu sein"? Welche Arten von Verbindung und Führung gibt es?

3. Die Musik. Was genau ist der Zouk-Takt? Warum ist der Zouk-Takt nicht gleich lang-kurz-kurz? Wie ist die allgemeine Struktur von einem Zouk-Lied?

Das sind die wichtigsten Inhalte von einem Zoukkurs für Anfänger. Sie sind sehr konkret und lassen sich schnell lernen. Möchtet Ihr mehr davon wissen? Wir sehen uns im Unterricht ;-)

Viele Grüße,


Fernando

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